MCERTS-Zertifizierung und Kalibrierstandards
Der Sensorbee Air Pro 2 ist gründlich geprüft und MCERTS-zertifiziert. Durch die individuelle Sensorkalibrierung halten Ihre Daten regulatorischen Audits und der Branchenprüfung stand.

MCERTS-zertifiziert für PM10 und PM2.5
Der Sensorbee Air Pro 2 ist offiziell von der CSA Group zertifiziert (Zertifikat-Nr.: CSA MC250462/00) und wurde unabhängig von Bureau Veritas geprüft. MCERTS (Monitoring Certification Scheme der britischen Environment Agency) ist der britische Standard für Geräte zur Umweltüberwachung. Es wird von der Environment Agency verwaltet und von zugelassenen Zertifizierungsstellen wie CSA Group und Sira Certification Service bewertet. Geräte mit dem MCERTS-Zeichen wurden unabhängig daraufhin geprüft, dass sie definierte Leistungsanforderungen erfüllen — Ihre Überwachungsdaten sind damit für Genehmigungsverfahren, Section-61-Bestimmungen und die Einhaltung von Umweltgenehmigungen rechtlich belastbar.
- Verifizierte Genauigkeit: Getestet gegen das Referenzsystem Fidas 200S an der Messstation London Teddington Bushy Park.
- Vollständige Konformität: Zertifiziert für die Überwachung von PM10 und PM2.5 mit einer erweiterten Messunsicherheit, die deutlich unter der für orientierende Messungen geforderten 50-%-Grenze liegt.
- Beheizter Einlass: Bei hoher Luftfeuchtigkeit, Nebel oder Kondensationsgefahr arbeitet der Sensorbee Pro 2 mit einem beheizten Einlass für eine stabilere Messung.
- Warum MCERTS wichtig ist: Genehmigungsbehörden und die britische Environment Agency verlangen zunehmend MCERTS-zertifizierte Überwachung als Auflage für Bau-, Abriss- und Industriearbeiten. Nicht zertifizierte Daten können in regulatorischen Verfahren angezweifelt oder zurückgewiesen werden.
Konzipiert für hohe Staub- und Feuchtigkeitsbelastung
Baustellen überschreiten häufig die "umgebungsnahen" Staubniveaus, die in Standardtests verwendet werden. Als Reaktion auf das IAQM Position Statement (2025) legen wir transparente Nachweise zur Leistungsfähigkeit unseres Sensors unter anspruchsvollen Bedingungen vor.
- Linearität bei hohen Konzentrationen: Nachweise zeigen, dass der Pro-2-Sensor bis 1.400 µg/m³ linear bleibt — Sie erfassen kritische Staubspitzen weit oberhalb der Standard-Auslöseschwellen.
- Feuchtigkeitsrobustheit: Peer-reviewte Daten bestätigen, dass unsere NextPM-Sensortechnologie Falschalarme durch Nebel und Feuchtigkeit verhindert — Ihre Warnungen sind real.


Nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert
Verlässlichkeit ist die Grundlage unserer Arbeit. Sensorbee ist stolz darauf, nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert zu sein — als Nachweis unserer hohen Standards im Qualitätsmanagement und in der Umweltverantwortung.
- Qualitätsmanagement (ISO 9001): Wir gewährleisten konstante Leistung in Entwicklung, Fertigung und Vertrieb unserer Lösungen.
- Umweltverantwortung (ISO 14001): Wir steuern Emissionen aktiv und managen die Umweltauswirkungen unseres eigenen Geschäftsbetriebs.
- Mit Sensorbee als Partner entscheiden Sie sich für einen Lieferanten, der hinsichtlich operativer Qualität und Nachhaltigkeit unabhängig auditiert wird.
Konformität mit britischen und europäischen Normen
Sensorbee-Geräte sind so konzipiert, dass sie die Einhaltung der britischen und europäischen Normen unterstützen, die die Umweltüberwachung auf Baustellen, in industriellen Anlagen und in städtischen Netzwerken regeln.
- BS 5228-1:2009+A1:2014 — Praxisleitfaden für die Lärm- und Erschütterungskontrolle auf Baustellen und offenen Geländen. Der Sensorbee Sound Level Meter liefert die für BS-5228-Lärmbeurteilungen erforderlichen Werte LAeq, LAFmax und statistische Ln-Kennzahlen.
- BS 7385-2:1993 — Beurteilung und Messung von Erschütterungen in Gebäuden. Der Sensorbee Vibration Sensor misst Peak Particle Velocity (PPV) und Spitzenfrequenz für den direkten Abgleich mit den BS-7385-Richtwerten.
- BS 6472-1:2008 — Leitfaden zur Beurteilung der Erschütterungseinwirkung auf Menschen in Gebäuden. Schwingungsdosiswerte (VDV) lassen sich aus den triaxialen Erschütterungsdaten von Sensorbee ableiten.
- EN 12341:2014 — Referenzmethode für die gravimetrische Bestimmung der PM10- und PM2.5-Massenkonzentration. Die MCERTS-Zertifizierung des Sensorbee Air Pro 2 umfasst die Validierung gegenüber dieser Referenzmethode.
- CE-Kennzeichnung — Alle Sensorbee-Produkte tragen das CE-Zeichen und bestätigen damit die Konformität mit den EU-Vorgaben zu Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz. Der Air Pro 2 erfüllt zusätzlich die EU-Funkanlagenrichtlinie (RED) sowie die RoHS-Richtlinie.
- EN 18031-1:2024 — Gemeinsame Sicherheitsanforderungen für mit dem Internet verbundene Funkanlagen. Der Sensorbee Air Pro 2 Cellular wurde gemäß EN 18031-1 nach Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe d der Funkanlagenrichtlinie bewertet und hält eine veröffentlichte Konformitätserklärung vor, die alle neun anwendbaren Sicherheitsmechanismus-Kategorien abdeckt: Zugriffskontrolle, Authentifizierung, sichere Firmware-Updates (ECDSA P-256-signiert via MCUboot), sichere Speicherung (hardwareisolierte Anmeldeinformationen im nRF9160-Modem), verschlüsselte Kommunikation (DTLS über LwM2M), Geräteresilienz, kryptografische Schlüsselverwaltung, allgemeine Geräteeigenschaften und Konformität kryptografischer Algorithmen. Lesen Sie unsere detaillierte technische Erklärung dazu, was EN 18031-1 verlangt und wie LwM2M diese Anforderungen erfüllt.

IAQM-Konformität
Wir richten unsere Technologie nach den Protokollen des Institute of Air Quality Management (IAQM) aus — einschließlich der Vorgaben von 2018 zu Risikobewertung und Auslöseschwellen sowie des wichtigen Position Statement von 2025.
- Standard von 2018: Legt die zentrale PM10-Auslöseschwelle von 190 µg/m³ für Baustellen fest.
- Update 2025: Fordert Leistungsnachweise in Bauumgebungen mit hoher Belastung.
- Sensorbee erfüllt die Vorgabe von 2025 zur nachgewiesenen Genauigkeit bei Staubereignissen mit hoher Konzentration.
Was bedeutet Kalibrierung?
Kalibrierung ist der Vorgang, bei dem die Messwerte eines Messgeräts mit einer bekannten Referenznorm verglichen und Abweichungen anschließend angepasst oder dokumentiert werden. In der Umweltüberwachung stellt regelmäßige Kalibrierung sicher, dass Sensoren genaue und rechtlich belastbare Messwerte für Schadstoffe wie PM2.5 und NO₂ sowie für Lärmpegel liefern. Ohne Kalibrierung kann die Sensordrift im Laufe der Zeit zu fehlerhaften Werten führen — Daten, die Behörden, Genehmigungsstellen und Gerichte zurückweisen können.
- Definition der Kalibrierung: Bei der Kalibrierung wird die Geräteausgabe mit einer rückführbaren Referenznorm bekannter Genauigkeit verglichen. Die Differenz zwischen Messwert und Referenzwert wird erfasst und das Gerät durch entsprechende Anpassung in den veröffentlichten Genauigkeitsbereich gebracht. Dieser Vorgang ist grundlegend für jede wissenschaftliche Messung — vom Laborgerät bis zum im Feld eingesetzten Umweltsensor.
- Warum Kalibrierung wichtig ist: Umweltüberwachungsdaten sind nur so verlässlich wie die Kalibrierung der Geräte, die sie erzeugen. Sensoren, die PM2.5, NO₂, Lärm und Erschütterungen messen, müssen kalibriert werden, damit ihre Messwerte den tatsächlichen Konzentrationen und Pegeln entsprechen. Behörden wie die britische Environment Agency erwarten, dass Überwachungsdaten von kalibrierten Geräten stammen — insbesondere wenn diese Daten Genehmigungsauflagen, Umweltzulassungen oder Rechtsverfahren stützen sollen.
- Werkskalibrierung vs. Feldkalibrierung: Die Werkskalibrierung erfolgt unter kontrollierten Bedingungen vor dem Versand des Sensors — mit Referenzaerosolen, Gasgemischen oder akustischen Quellen, die auf nationale Messstandards rückführbar sind. Die Feldkalibrierung umfasst regelmäßige Prüfungen oder die Kolokation mit Referenzgeräten an einem Messstandort, um zu bestätigen, dass der Sensor unter realen Bedingungen genau bleibt. Beide sind wichtig — die Werkskalibrierung legt die Basis, die Feldvalidierung bestätigt die fortlaufende Genauigkeit.
- Kalibrierung im MCERTS-Rahmen: Die MCERTS-Zertifizierung verlangt, dass Geräte eine angemessene Leistung gegenüber Referenzmethoden nachweisen. Für den Sensorbee Air Pro 2 umfasste dies die Validierung gegen das Referenzsystem Fidas 200S. Eine fortlaufende Rückführbarkeit der Kalibrierung ist Voraussetzung dafür, das durch die MCERTS-Zertifizierung gegebene Vertrauen aufrechtzuerhalten.
Werkskalibrierung und Rückführbarkeit
Jedes Sensorbee-Sensormodul wird vor dem Versand individuell kalibriert. Die Kalibrierung ist auf nationale Referenznormen rückführbar und stellt vom ersten Tag an die Messgenauigkeit sicher. Das Feinstaubmodul (SB4102) durchläuft eine 3-Punkt-Kalibrierung und wird mit eigenem Kalibrierzertifikat ausgeliefert.
- Individuelle Kalibrierung: Jedes Sensormodul wird einzeln kalibriert — nicht in Chargen — sodass jede Einheit ihre veröffentlichte Genauigkeitsspezifikation erfüllt.
- Kalibrierzertifikate: Werden mit jedem Feinstaubmodul ausgeliefert und dokumentieren Kalibrierdatum, verwendete Referenznormen und Messunsicherheit.
- Feldvalidierung: Das MCERTS-Prüfprogramm validierte die Leistung gegen das Referenzsystem Fidas 200S an einer aktiven Messstation und bestätigte die Genauigkeit unter realen Bedingungen.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zu MCERTS-Zertifizierung, ISO-Normen und Konformität in der Umweltüberwachung im Vereinigten Königreich.
- Was bedeutet MCERTS-zertifiziert? MCERTS steht für das Monitoring Certification Scheme der britischen Environment Agency. Es ist der britische Qualitätsstandard für Geräte zur Umweltüberwachung. Wenn ein Messgerät MCERTS-zertifiziert ist, wurde es unabhängig geprüft und für die Erfüllung definierter Anforderungen an Genauigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit verifiziert. Der Sensorbee Air Pro 2 ist sowohl für die orientierende Überwachung von PM10 als auch von PM2.5 MCERTS-zertifiziert.
- Ist eine MCERTS-Zertifizierung für die Baustellenüberwachung vorgeschrieben? Eine MCERTS-Zertifizierung ist nicht generell vorgeschrieben, wird aber zunehmend in Genehmigungsauflagen und in den Vorgaben der britischen Environment Agency verlangt. Viele lokale Genehmigungsbehörden schreiben MCERTS-zertifizierte Staubüberwachung inzwischen als Genehmigungsauflage vor — insbesondere für Baustellen, die nach IAQM-Vorgaben als mittleres oder hohes Risiko eingestuft sind. Der Einsatz MCERTS-zertifizierter Geräte sorgt dafür, dass Ihre Daten rechtlich belastbar sind.
- Welche Sensorbee-Produkte sind MCERTS-zertifiziert? Der Sensorbee Air Pro 2 Cellular (SB8202) mit dem MCERTS Feinstaubmodul (SB4102) ist MCERTS-zertifiziert für die orientierende Umgebungsmessung von PM10 und PM2.5. Zertifikatnummer: CSA MC250462/00, ausgestellt von der CSA Group und unabhängig geprüft von Bureau Veritas.
- Was ist ISO 17025 und besitzt Sensorbee diese Zertifizierung? ISO/IEC 17025 ist die internationale Norm für die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien. Sensorbee betreibt zwar selbst kein nach ISO 17025 akkreditiertes Labor, unsere MCERTS-Zertifizierung wird jedoch von der CSA Group — einer akkreditierten Zertifizierungsstelle — erteilt, und unsere Sensormodule werden mit Referenznormen kalibriert, die auf nationale Messinstitute rückführbar sind. Sensorbee ist nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert.
- Was bedeutet Kalibrierung in der Umweltüberwachung? Kalibrierung ist der Vorgang, bei dem die Messwerte eines Sensors mit einer bekannten Referenznorm verglichen und Abweichungen dokumentiert oder korrigiert werden. Für Umweltmessgeräte, die PM2.5, NO₂, Lärm oder Erschütterungen erfassen, stellt Kalibrierung die Genauigkeit und rechtliche Belastbarkeit der Daten sicher. Die Werkskalibrierung definiert die Basisgenauigkeit vor der Installation, die Feldkalibrierung bestätigt die fortlaufende Leistung unter realen Bedingungen. Sensorbee-Sensormodule werden einzeln kalibriert (nicht in Chargen) — mit Referenznormen, die auf nationale Messinstitute rückführbar sind.
Bereit für zertifizierte Überwachung?
Der Sensorbee Air Pro 2 liefert regulatorisch belastbare Feinstaubüberwachung mit der Flexibilität eines solarbetriebenen Einsatzes.
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