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Flughafen-Lärm- und Luftqualitätsüberwachung für regulatorische Konformität. Kontinuierliche Daten für Section-106- und EU-Umgebungslärmrichtlinie-Vorgaben.
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EMPFOHLENE PRODUKTE

All-in-One MCERTS-zertifizierter Staub-, Lärm- und Erschütterungsmonitor. Solarbetrieben, Aufbau in unter fünf Minuten. LTE-M- und NB-IoT-Anbindung an die Sensorbee Cloud.

Kompaktes Lärmüberwachungsmodul für die Air-Pro-2-Station. Misst LAeq, LAFmax, LAFmin und statistische Lärmpegel (L05–L95). Konform mit den EU-Lärmrichtlinien.

Triaxialer Erschütterungssensor für Bau, Sprengung und Verkehrsüberwachung. IP67-wetterfest, PPV- und FFT-Spektrum-Ausgabe. Konform mit BS 7385-1 und BS 6472-1.
Flughäfen unterliegen einer der umfassendsten Umweltkontrollen aller Infrastrukturen. Im Vereinigten Königreich gelten für große Flughäfen Genehmigungsauflagen, die Betriebszeiten einschränken, Flugbewegungen begrenzen und Lärmkonturziele setzen — häufig durchgesetzt über Section-106-Vereinbarungen nach dem Town and Country Planning Act 1990. Die EU-Umgebungslärmrichtlinie (2002/49/EG), die in britisches Recht übernommen wurde, verpflichtet Flughäfen mit über 50.000 Bewegungen pro Jahr zur strategischen Lärmkartierung und zu Lärmaktionsplänen.
Die Beziehung zur Gemeinde ist ein direktes betriebliches Thema. Lärmbeschwerden von Anwohnern unter Flugrouten können Genehmigungsentscheidungen zu Flughafenerweiterung, Bahnnutzung und Verlängerung der Betriebszeiten beeinflussen. Ohne validierte Messdaten können Flughäfen weder Konformität nachweisen noch Beschwerden objektiv klären noch die für Genehmigungsanträge erforderlichen Belege liefern.
Die Herausforderung reicht über Lärm hinaus. Bodennahe Emissionen aus dem Rollen und Leerlauf von Flugzeugen, aus Vorfeldgeräten (Ground Support Equipment, GSE), Vorfeldfahrzeugen und Landseitenverkehr erzeugen NO₂, PM2.5 und weitere Schadstoffe, die sowohl Flughafenpersonal als auch umliegende Gemeinden betreffen. Kommunale Behörden können Luftqualitätsmessungen als Genehmigungsauflage verlangen — insbesondere bei Erweiterungsvorhaben.
Der Sensorbee Air Pro 2 deckt Lärm und Luftqualität in einem einzigen solarbetriebenen Gerät ab — er misst LAeq, LAFmax und statistische Lärmpegel neben MCERTS-zertifizierten PM10 und PM2.5, NO₂ und weiteren Schadstoffen. Dieser kombinierte Ansatz erübrigt separate Lärm- und Luftqualitätssysteme.

Die britische Flughafenlärm-Regulierung wirkt über mehrere überlappende Rahmen:
Section-106-Vereinbarungen — Genehmigungen für Flughafenentwicklung und -erweiterung enthalten typisch Section-106-Auflagen mit Lärmgrenzen, beschränkten Betriebszeiten (üblicherweise keine planmäßigen Bewegungen zwischen 23:30 und 06:00 Uhr) und Vorgaben für die Größe der Lärmkonturflächen. Die Einhaltung erfordert kontinuierliche Lärmmessdaten von mehreren Standorten um den Flughafen.
EU-Umgebungslärmrichtlinie (2002/49/EG) — verlangt strategische Lärmkartierung mit den Indikatoren Lden (Tag-Abend-Nacht) und Lnight für Flughäfen mit mehr als 50.000 Bewegungen pro Jahr. Lärmaktionspläne sind zu erstellen und alle fünf Jahre zu überprüfen. Auch nach dem EU-Austritt bleiben diese Anforderungen über die Environmental Noise (England) Regulations 2006 im britischen Recht erhalten.
Civil Aviation Authority (CAA) — die CAA legt Lärmzertifizierungsstandards für Flugzeugtypen fest und gibt Leitlinien für Lärmmessmethoden heraus. Für ausgewiesene Flughäfen (Heathrow, Gatwick, Stansted) setzt das Department for Transport spezifische Lärmkontrollen einschließlich Bewegungsgrenzen und Abfluglärmgrenzen.
Kommunale Genehmigungsauflagen — über Section 106 hinaus können kommunale Behörden zusätzliche Lärmauflagen für den Flughafenbetrieb erlassen und Messungen an bestimmten Empfängerpunkten verlangen, um nachzuweisen, dass die tatsächlichen Lärmpegel innerhalb der prognostizierten Werte bleiben.
Das Sensorbee Schallpegelmesser-Modul, integriert mit der Air-Pro-2-Basiseinheit, liefert die für die Flughafen-Umweltüberwachung erforderlichen Lärmkennzahlen:
Lärmdaten werden zusammen mit Luftqualitätswerten über dieselbe Sensorbee-Cloud-Plattform übertragen und liefern eine einheitliche Umweltüberwachungs-Aufzeichnung. Flughäfen können Lärmereignisse mit Flugtracking-Daten korrelieren, um bestimmte Pegel einzelnen Flugbewegungen zuzuordnen.
Flugzeugtriebwerke — insbesondere im Roll- und Leerlaufbetrieb — erzeugen erhebliche bodennahe Emissionen von NO₂, ultrafeinen Partikeln (PM2.5) und flüchtigen organischen Verbindungen. Vorfeldgeräte, Vorfeldfahrzeuge und Landseitenverkehr tragen weitere Schadstoffe bei, vor allem an Terminalvorfahrten und Parkhäusern.
Flughafen-Luftqualitätsanforderungen entstehen typisch durch:
Der Air Pro 2 unterstützt bis zu sechs steckbare Gassensormodule für flughafenrelevante Schadstoffe:
| Parameter | Anwendung am Flughafen | |---|---| | PM1, PM2.5, PM10 (MCERTS) | Flugzeugabgas-Feinstaub, Fahrzeugemissionen, Baustaub aus Erweiterungsarbeiten | | NO₂ | Flugzeugmotor-Emissionen (dominant bei Leerlauf und Rollen), Fahrzeugverkehr | | CO | Fahrzeugemissionen an Terminalvorfahrten und Parkhäusern | | O₃ | Photochemische Ozonbildung im Flughafenumfeld | | VOC | Kraftstoffdampf-Emissionen aus Betankung und Tanklagern |
Traditionelle Flughafen-Umweltüberwachung erfordert getrennte Systeme für Lärm und Luftqualität — verschiedene Anbieter, verschiedene Stromversorgungen, verschiedene Datenplattformen und verschiedene Wartungsverträge. Diese Komplexität erhöht Kosten und erschwert ein einheitliches Bild der Umweltleistung.
Der Sensorbee Air Pro 2 vereint beides in einer Einheit:
Für Flughäfen mit bestehenden Lärmmessstationen (NMTs) ergänzen Sensorbee-Stationen das feste Netz, indem sie Luftqualitätsdaten an denselben Standorten liefern oder die Messabdeckung auf zusätzliche Empfängerpunkte erweitern — ohne die Infrastrukturkosten klassischer Festinstallationen.
1. An Schlüsselpunkten installieren — Air-Pro-2-Stationen an An- und Abflugkorridoren, Empfängerpunkten in der Gemeinde unter Flugrouten, Bodenbetriebsbereichen und Außengrenzen montieren. Jede Einheit mit Lärm- und Luftqualitätssensoren entsprechend ihrem Standort konfigurieren.
2. Kontinuierlich messen — alle Lärmereignisse und Luftqualitätswerte werden in Echtzeit über NB-IoT oder LTE-M protokolliert und übertragen. Keine manuelle Datenabholung, keine Vor-Ort-Besuche zum Auslesen von Loggern, keine Lücken in der Aufzeichnung.
3. Auf Beschwerden mit Daten reagieren — bei einer Lärmbeschwerde lassen sich die genauen LAeq- und LAFmax-Werte für Zeitpunkt und Ort innerhalb von Sekunden abrufen. Validierte, zeitgestempelte Daten machen die Beschwerdebearbeitung objektiv und belastbar.
4. Für die Konformität berichten — Berichte für Section-106-Pflichten, Lärmaktionspläne, CAA-Anforderungen und kommunale Genehmigungsauflagen erstellen. Alle Daten sind exportierbar und prüfungsfähig.
Fluglärm und -emissionen betreffen die städtische Luftqualität in den umliegenden Gemeinden, was eine koordinierte Überwachung notwendig macht. Flughafenerweiterungen erfordern eine Bauphasen-Umweltüberwachung für Staub, Lärm und Erschütterungen nach BS 5228 und BS 7385.
Welche Lärmkennzahlen müssen Flughäfen berichten?
Britische Flughäfen berichten typisch LAeq für langfristige Bewertungen (für die Erstellung von Lärmkonturen und die strategische Lden/Lnight-Kartierung), LAFmax für die Bewertung einzelner Flugzeugereignisse (für Abfluglärmgrenzen an ausgewiesenen Flughäfen) und statistische Pegel (L10, L90) zur Charakterisierung des Lärmklimas an Empfängerpunkten. Der Sensorbee Schallpegelmesser liefert all diese Kennzahlen kontinuierlich.
Brauchen Flughäfen MCERTS-zertifizierte Luftqualitätsmessungen?
MCERTS-Zertifizierung ist für Flughafen-Luftqualitätsmessungen nicht generell vorgeschrieben, wird jedoch zunehmend in Genehmigungsauflagen für Erweiterungsvorhaben verlangt. MCERTS-zertifizierte Daten haben in Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen größeres Gewicht. Der Sensorbee Air Pro 2 ist MCERTS-zertifiziert für PM10 und PM2.5 und liefert zertifizierte Feinstaubdaten neben Gasmessungen.
Kann Sensorbee bestehende Lärmmessstationen ersetzen?
Sensorbee-Stationen können bestehende NMT-Netze ergänzen oder erweitern. Für Flughäfen, die ihre Messabdeckung auf neue Empfängerpunkte ausdehnen, Luftqualitätsmessungen an bestehenden Lärmstandorten ergänzen oder temporäre Überwachung für Bahn- oder Routenänderungen bereitstellen müssen, bietet der solarbetriebene Air Pro 2 eine schnelle und kosteneffiziente Option ohne die Infrastrukturkosten klassischer Festinstallationen.
Wie geht Sensorbee mit Bodenerschütterungen von Flugzeugen um?
Der Sensorbee Erschütterungssensor (SB3641) misst triaxiale Erschütterungen mit Spitzenpartikelgeschwindigkeit (PPV) und Frequenzanalyse nach BS 7385-1 und BS 6472-1. Das ist relevant für Flughäfen, an denen bodenbedingte Erschütterungen aus dem Flugbetrieb oder aus Bauarbeiten benachbarte Gebäude betreffen. Der Erschütterungssensor verbindet sich mit derselben Air-Pro-2-Basiseinheit und liefert Lärm, Luftqualität und Erschütterungen aus einem Messpunkt.
Sensorbee integriert sich in vorhandene Flughafen-Managementsysteme und öffentliche Informationsportale. Laden Sie unseren Produktkatalog für die vollständigen Spezifikationen oder kontaktieren Sie unser Team, um Ihre Anforderungen an die Flughafenüberwachung zu besprechen.
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