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SB4262
ÜBERBLICK
Elektrochemischer CO-Sensor mit 10 ppb Nachweisgrenze und schneller Ansprechzeit unter 30 Sekunden. Ideal für Verkehrslärm, Tunnelüberwachung und Verbrennungssicherheit.
FUNKTIONEN
Elektrochemische Erfassung mit 10 ppb Nachweisgrenze
10 ppb Auflösung im Bereich 0–7.000 ppb
Schnelle Ansprechzeit unter 30 s
CEN/TS 17660-1:2022 zertifizierte Leistung
Kompaktes 25-g-Steckmodul mit Polyamidgehäuse
Standzeit über 1 Jahr mit Feldservice
SPEZIFIKATIONEN
| Sensortyp | Elektrochemisch |
| Messbereich | 0 bis 7.000 ppb |
| Auflösung | 10 ppb |
| Nachweisgrenze | 10 ppb (CEN/TS 17660-1:2022) |
| Wiederholgenauigkeit | 20 ppb (CEN/TS 17660-1:2022) |
| Typische Genauigkeit | ±80 ppb |
| Ansprechzeit | <30 s |
| Garantierter Bereich | 1.000 ppm |
| Abmessungen | 55 × 40 × 30 mm |
| Gewicht | 25 g |
| Gehäuse | Polyamid |
| Betriebstemperatur | −30 bis +50 °C |
| Betriebsdruck | 800 bis 1.200 hPa |
| Betriebsfeuchte | 15 bis 90 %RH |
| Standzeit | >1 Jahr |
Kohlenmonoxid ist ein unsichtbares, geruchloses Produkt unvollständiger Verbrennung — überall dort, wo fossile Brennstoffe ohne ausreichend Sauerstoff verbrennen. Fahrzeugmotoren, Bau-Generatoren, Industriekessel und Tunnel sind CO-Quellen, die kontinuierlich überwacht werden müssen, um die öffentliche Gesundheit und Arbeitssicherheit zu schützen. Der Sensorbee CO-Sensor ist ein elektrochemisches Modul, das Kohlenmonoxid bis 10 ppb erkennt — mit einer Ansprechzeit unter 30 Sekunden, der schnellsten im Sensorbee-Gassensor-Sortiment. Dieses 25-g-Steckmodul wird in den Air Pro 2 und Air Lite integriert und liefert Echtzeit-CO-Daten für Verkehrs-, Tunnel-, Industrie- und Baustellenanwendungen.
Der CO-Sensor nutzt elektrochemische Detektion — Kohlenmonoxid-Moleküle diffundieren durch eine gasdurchlässige Membran und oxidieren an einer Arbeitselektrode, wodurch ein zur CO-Konzentration proportionaler Strom entsteht. Dieses bewährte Messprinzip liefert verlässliche, kontinuierliche Messung im Umweltkonzentrationsbereich — ohne die Größe, Kosten und Komplexität referenzgüteklassiger CO-Analysatoren.
Was den CO-Sensor von den anderen Modulen abhebt, ist die Reaktionsgeschwindigkeit: unter 30 Sekunden — etwa doppelt so schnell wie NO₂, SO₂ und O₃. Bei sicherheitskritischen Anwendungen wie Tunnelüberwachung und Belüftung von engen Räumen ist diese Geschwindigkeit entscheidend, weil sie unmittelbare Schutzmaßnahmen auslösen kann.
Das Modul misst 55 × 40 × 30 mm, wiegt 25 g und arbeitet im Bereich −30 bis +50 °C in einem Polyamidgehäuse. Werksseitig kalibriert ist der Sensor sofort nach dem Einsetzen einsatzbereit.
Kohlenmonoxid bindet weitaus stärker an Hämoglobin als Sauerstoff und reduziert die Sauerstoffaufnahmekapazität des Blutes. Bereits moderate Exposition kann Kopfschmerzen, Schwindel und kognitive Einschränkungen verursachen — bei langanhaltend hoher Exposition kann sie tödlich enden. Wichtige Anwendungsbereiche:
Mit 10 ppb Nachweisgrenze und schneller Ansprechzeit eignet sich der Sensorbee CO-Sensor sowohl für die Umweltluftüberwachung als auch für sicherheitsorientierte Anwendungen, in denen schnelles Erkennen entscheidend ist.
Der CO-Sensor liefert 10 ppb Auflösung über 0–7.000 ppb, mit ±80 ppb typischer Genauigkeit und 20 ppb Wiederholgenauigkeit. Der Messbereich ist auf Umweltanwendungen kalibriert — städtische Hintergrund-CO-Werte liegen typischerweise bei 200–1.000 ppb, in Straßennähe und geschlossenen Räumen können Spitzen mehrere tausend ppb erreichen.
Der garantierte Bereich von 1.000 ppm bietet erheblichen Spielraum oberhalb des Messbereichs — Schutz vor Schäden bei extremen Expositionsereignissen. Besonders relevant in Tunnel- und Engraumanwendungen, in denen kurzzeitig hohe Konzentrationen bei Lüftungsausfällen oder Verkehrsunfällen auftreten können.
Die Ansprechzeit unter 30 Sekunden ist das herausstechende Merkmal des CO-Sensors. In Tunnellüftungssystemen, in denen Lüfter abhängig von Schadstoffkonzentrationen aktiviert werden, bedeutet schnelle Erkennung schnelleres Reagieren — und reduziert das Zeitfenster, in dem Personen erhöhten CO-Werten ausgesetzt sind.
Diese Geschwindigkeit nützt auch mobilen Anwendungen, bei denen sich der Sensor durch unterschiedliche Konzentrationsbereiche bewegt. Auf einer mobilen Plattform an Verkehrsachsen oder Baustellen verfolgt der CO-Sensor Konzentrationsänderungen quasi in Echtzeit und liefert ein räumliches Profil entlang der Erhebungsroute.
Der CO-Sensor wird direkt in den Air Pro 2 oder Air Lite eingesteckt — keine Konfiguration erforderlich. Die Basisstation übernimmt Signalverarbeitung, Datenerfassung und Übertragung.
Für die Verkehrs- und Stadtüberwachung wird der CO-Sensor typischerweise zusammen mit NO₂- und Feinstaubsensoren eingesetzt, um ein vollständiges Verbrennungs-Emissionsprofil zu erstellen. Im industriellen Umfeld bilden CO, SO₂ und NO₂ aus einer Station eine Multi-Parameter-Emissionsüberwachung.
Die Sensorbee Cloud empfängt CO-Daten in Echtzeit über die Mobilfunkverbindung der Basisstation. Schwellenwerte können so konfiguriert werden, dass sofortige Benachrichtigungen ausgelöst werden, sobald Sicherheits- oder Luftqualitätsgrenzwerte überschritten werden — entscheidend für Tunnelmanagement und Baustellensicherheit.
CO-Sensormodul in den Air Pro 2 oder Air Lite einstecken — die Plattform erkennt den Sensor automatisch und beginnt mit der Datenerfassung. Keine Verkabelung, Kalibrierung oder Konfiguration vor Ort nötig.
Der Sensor läuft kontinuierlich über ein Jahr vor dem Austausch. Plug-and-Play-Tausch in unter zwei Minuten — altes Modul entnehmen, neues werksseitig kalibriertes Modul einsetzen. Bei sicherheitskritischen Anwendungen empfehlen wir den planmäßigen Tausch vor dem Ende der Standzeit, um durchgehende Überwachung zu sichern.
Der erweiterte Betriebstemperaturbereich (−30 bis +50 °C) und Feuchtetoleranz (15–90 %RH) gegenüber einigen anderen Gasmodulen machen den CO-Sensor sowohl für die Außenluftüberwachung als auch für die anspruchsvollen Bedingungen in Straßentunneln und Industrieanlagen geeignet.
Die elektrochemische Zelle für CO ist auf schnelle Diffusion und Reaktionskinetik ausgelegt. Die molekularen Eigenschaften von Kohlenmonoxid erlauben einen schnelleren Transport durch die Membran als bei größeren Molekülen wie SO₂ oder O₃ — daraus ergeben sich Ansprechzeiten unter 30 s gegenüber 45–80 s bei anderen Gasmodulen.
Ja — CO ist ein relevanter Innenraumschadstoff, wo Gasgeräte, Heizungen oder Abgaseintrag durch Fahrzeuge auftreten. Die 10-ppb-Nachweisgrenze liefert die nötige Empfindlichkeit für Innenräume, in denen Konzentrationen typischerweise niedriger sind als im Außenverkehr.
Der CO-Sensor liefert Echtzeitwerte an die Sensorbee Cloud, die per API in Gebäudeleit- oder SCADA-Systeme integriert werden kann. Bei Überschreiten konfigurierter Schwellen lösen automatische Alarme Lüftungsreaktionen aus. Die schnelle Ansprechzeit minimiert die Verzögerung zwischen Konzentrationsanstieg und Lüftungsreaktion.
Elektrochemische CO-Sensoren weisen eine bekannte Kreuzempfindlichkeit gegenüber Wasserstoff auf. In den meisten Außenluft-Anwendungen sind Wasserstoffkonzentrationen vernachlässigbar und beeinflussen die CO-Messung nicht. Bei Einsatz in wasserstoffhaltigen Umgebungen (z. B. nahe H₂-Produktion oder -Lagerung) bitte das Sensor-Datenblatt für Korrekturfaktoren konsultieren.
Ja — der CO-Sensor (SB4262) und der CO₂-Sensor (SB4212) sind separate Module und lassen sich an derselben Air-Pro-2-Basisstation einsetzen. Sie nutzen unterschiedliche Sensortechnologien (elektrochemisch für CO, photoakustisch für CO₂) und messen unabhängig.
Sprechen Sie mit unserem technischen Team über Spezifikationen, Standorteignung und Preise.