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SB4212
ÜBERBLICK
Photoakustischer CO₂-Sensor mit 0–40.000 ppm Messbereich und 1 ppm Auflösung. Ultrakompaktes 8-g-Modul für Innenraumluft, Lüftungssteuerung und Belegungserkennung.
FUNKTIONEN
Photoakustische Messtechnik für driftfreie Werte
Weiter Messbereich 0–40.000 ppm mit 1 ppm Auflösung
Ultrakompaktes 8-g-Modul — leichtestes im Sortiment
Standzeit über 3 Jahre — längste im Gassensor-Sortiment
Kompatibel mit Air Pro 2 und Air Lite
Kein Verbrauchsgas erforderlich
SPEZIFIKATIONEN
| Sensortyp | Photoakustisch |
| Messbereich | 0 bis 40.000 ppm (spezifiziert 400–5.000 ppm) |
| Auflösung | 1 ppm |
| Genauigkeit (400–1.000 ppm) | ±(50 ppm + 2,5 %) |
| Genauigkeit (1.001–2.000 ppm) | ±(50 ppm + 3 %) |
| Genauigkeit (2.001–5.000 ppm) | ±(40 ppm + 5 %) |
| Ansprechzeit | <60 s |
| Abmessungen | Ø 20 × 24 mm |
| Gewicht | 8 g |
| Gehäuse | Polyamid |
| Betriebstemperatur | −10 bis +60 °C |
| Betriebsfeuchte | 0 bis 95 %RH |
| Standzeit | >3 Jahre |
Die Kohlendioxidkonzentration ist der am häufigsten verwendete Indikator für Innenraumluftqualität und Lüftungseffektivität. In belegten Räumen steigt CO₂ durch die menschliche Atmung — steigende Konzentrationen signalisieren unzureichende Lüftung, was mit Unwohlsein, reduzierter kognitiver Leistung und erhöhtem Übertragungsrisiko luftgetragener Erreger korreliert. Der Sensorbee CO₂-Sensor nutzt photoakustische Technologie und misst Kohlendioxid von 0 bis 40.000 ppm mit 1 ppm Auflösung. Mit nur 8 g ist er das kleinste und leichteste Modul im Sensorbee-Gassensor-Sortiment — und liefert dennoch über drei Jahre Standzeit, dreimal so lang wie die elektrochemischen Gassensoren.
Der CO₂-Sensor nutzt photoakustische Detektion — ein grundlegend anderer Ansatz als die elektrochemische Technik der anderen Sensorbee-Gasmodule. Eine Infrarotlichtquelle sendet modulierte Strahlung in der von CO₂-Molekülen absorbierten Wellenlänge aus. Wenn CO₂ diese Energie absorbiert, erwärmt sich das Gas und dehnt sich aus — es entsteht eine Druckwelle (Schall), die ein Miniatur-Mikrofon erfasst. Die Amplitude dieses akustischen Signals ist direkt proportional zur CO₂-Konzentration.
Photoakustische Sensorik bietet mehrere Vorteile gegenüber klassischen NDIR-Sensoren (nicht-dispersive Infrarotsensorik). Der Messpfad ist extrem kurz — der Sensor lässt sich auf nur 20 mm Durchmesser × 24 mm Höhe miniaturisieren. Keine optischen Filter, die über die Zeit degradieren, keine Referenzgaskanäle, die driften, keine beweglichen Teile. Das Ergebnis: ein Sensor mit 8 g, minimalem Stromverbrauch und stabiler Kalibrierung über die dreijährige Standzeit.
Kohlendioxid wird in ppm gemessen, die Außenluft-Konzentration liegt typisch bei 420 ppm. Innen steigt der Wert bei unzureichender Lüftung:
Diese Schwellen machen CO₂ zu einem praktischen Indikator für die Lüftungsrate pro Person. Gebäudemanager, Umweltberater und Anlagenbetreiber nutzen kontinuierliche CO₂-Daten zur Optimierung von HLK-Systemen, zur Konformitätsprüfung von Lüftungsstandards und zum Nachweis gesunder Innenraumumgebungen.
Der Sensor deckt 0–40.000 ppm ab, mit spezifizierter Genauigkeit über 400–5.000 ppm — der für Innenräume relevanteste Bereich. Drei Genauigkeitsbänder spiegeln die Kalibrierung:
Die Ansprechzeit liegt unter 60 s — passend für HLK-Bedarfssteuerung mit minütlichen Anpassungszyklen. Die 1-ppm-Auflösung liefert die Granularität, um CO₂-Trends zu verfolgen und allmähliche Änderungen der Lüftungseffektivität im Tagesverlauf zu erkennen.
Mit Ø 20 × 24 mm und 8 g ist der CO₂-Sensor deutlich kleiner und leichter als die elektrochemischen Module (55 × 40 × 30 mm, 25 g). Das spiegelt den inhärent kurzen optischen Pfad und die miniaturisierte akustische Detektionskammer der photoakustischen Technologie wider.
Die kleine Bauform macht das CO₂-Modul leicht in den Air Pro 2 und Air Lite integrierbar, ohne wesentliches Innenraumvolumen zu verbrauchen — Platz für weitere Sensormodule in Multi-Parameter-Konfigurationen bleibt.
Das photoakustische Messprinzip beruht nicht auf einer verbrauchenden elektrochemischen Zelle, sodass der CO₂-Sensor seine Genauigkeit über drei Jahre hält — gegenüber dem einjährigen Lebenszyklus typischer elektrochemischer Gassensoren. Die längere Standzeit reduziert die Tauschfrequenz und die Gesamtkosten für langlaufende Programme.
Für Gebäudemanagement-Anwendungen, in denen Sensoren an Dutzenden oder Hunderten Standorten eingesetzt werden, reduziert der dreijährige Tauschzyklus die Wartungslogistik und Beschaffungskosten deutlich.
Der CO₂-Sensor wird als Steckmodul in den Air Pro 2 und Air Lite eingebunden. Die Basisstation übernimmt Datenerfassung, -verarbeitung und Übertragung an die Sensorbee Cloud. Externe Stromversorgung, Signalkonditionierung oder Kalibriergerät sind nicht nötig.
In Innenraumluft-Anwendungen wird der CO₂-Sensor typischerweise zusammen mit dem EnviroSense-Modul (Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck) für ein vollständiges Innenraumprofil eingesetzt. Für gemischte Innen-/Außenanwendungen kann das CO₂-Modul neben Feinstaub und anderen Gassensoren an derselben Basisstation arbeiten.
CO₂-Daten in der Sensorbee Cloud stützen Trendanalyse, Belegungsmustererkennung und Lüftungsleistungs-Benchmarking über mehrere Standorte.
Beide messen CO₂ über Infrarotabsorption, der Detektionsmechanismus unterscheidet sich jedoch. NDIR-Sensoren nutzen einen Thermopile- oder Pyroelektrik-Detektor, um zu messen, wie viel Infrarotlicht die Gasprobe durchdringt. Photoakustische Sensoren erfassen die Schallwelle, die entsteht, wenn CO₂ modulierte Infrarotstrahlung absorbiert. Der photoakustische Ansatz erlaubt einen kürzeren optischen Pfad und einen kleineren Sensor mit inhärent stabiler Kalibrierung.
Der Sensor misst CO₂ von 0 bis 40.000 ppm und arbeitet bei 0–95 %RH. Er kann Außen-CO₂-Werte (etwa 420 ppm) erkennen, der spezifizierte Genauigkeitsbereich beginnt jedoch bei 400 ppm. Für Außen-CO₂-Messungen sind die Werte nahe dem Hintergrund mit der ±(50 ppm + 2,5 %)-Spezifikation zu interpretieren.
Elektrochemische Gassensoren nutzen eine verbrauchende chemische Zelle, die mit der Zeit durch Reaktion mit dem Zielgas erschöpft wird. Der photoakustische CO₂-Sensor nutzt Licht und Schall — keine chemischen Reaktionen verbrauchen Sensormaterial, das Sensorelement degradiert nicht durch Nutzung.
Der Sensor arbeitet von −10 bis +60 °C und enthält eine integrierte Temperaturkompensation. Für Innenraumanwendungen (typisch 18–28 °C) sind Temperatureinflüsse auf die Messgenauigkeit minimal.
Der CO₂-Sensor ist mit den Air Pro 2 und Air Lite Cellular-Plattformen kompatibel. Für Modbus-Integration bitte beim technischen Support von Sensorbee die Kompatibilität mit der Air Lite Modbus-Variante anfragen.
Sprechen Sie mit unserem technischen Team über Spezifikationen, Standorteignung und Preise.