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ÜBERBLICK
Thermosäulen-Pyranometer nach ISO 9060 Spectrally Flat Class C mit Glaskuppel. Misst hemisphärische Solarstrahlung von 0–1.600 W/m² über den Spektralbereich 285–3.000 nm. Robustes eloxiertes Aluminiumdesign mit Kugel-Nivellierung.
FUNKTIONEN
ISO 9060:2018 Spectrally Flat Class C Thermosäule
IEC 61724-1:2021 Class B konform
Spektralbereich 285–3.000 nm mit Glaskuppel
Übertragener Bereich 0–1.600 W/m²
Kalibrierunsicherheit <2,4 % (k=2)
Kugel-Nivellierung für zuverlässige Installation
SPEZIFIKATIONEN
| Messmethode | Hemisphärische Solarstrahlung |
| Spektralbereich | 285 bis 3.000 nm |
| Übertragener Bereich | 0 bis 1.600 W/m² |
| Kalibrierunsicherheit | <2,4 % (k=2) |
| ISO-Klassifikation | ISO 9060:2018 Spectrally Flat Class C |
| IEC-Konformität | IEC 61724-1:2021 Class B |
| Abmessungen | 330 × 65 × 230 mm |
| Gewicht | 500 g |
| Betriebstemperatur | −15 bis +55 °C |
| Betriebsfeuchte | 0 bis 100 %RH |
| Standzeit | >2 Jahre |
| Montage | Universal-Wand-/Mast-Halterung, 2× Schlauchschellen enthalten |
Solarstrahlung ist die Energiequelle, die photochemische Reaktionen, thermische Effekte und atmosphärische Dynamik antreibt — und damit ein Schlüsselparameter für Luftqualitätsinterpretation, Gebäude-Energieanalyse und Umweltforschung. Das Sensorbee Pyranometer (SB3662) misst hemisphärische Solarstrahlung von 0 bis 1.600 W/m² mit einer ISO-9060-Spectrally-Flat-Class-C-Thermosäule unter einer robusten Glaskuppel — kalibrierte Einstrahlungsdaten über das volle Solarspektrum 285–3.000 nm. Mit IEC-61724-1:2021-Class-B-Konformität und einer einzigartigen Kugel-Nivellierung integriert es sich nahtlos in die Sensorbee-Pro-Serie für Echtzeit-Einstrahlungsmessung.
Das Pyranometer nutzt einen Thermosäulen-Detektor unter einer Präzisions-Glaskuppel, die Solarstrahlung im Bereich 285–3.000 nm durchlässt — von UV durch das volle Sichtbare bis ins Nah-Infrarot. Anders als Silizium-Fotodioden, die auf 300–1.100 nm begrenzt sind, misst die Thermosäule das vollständige Solarenergiespektrum, das die Erdoberfläche erreicht. Die Thermosäule erzeugt eine Spannung proportional zur Strahlungsintensität, die in eine Einstrahlung in W/m² umgerechnet wird.
Die Glaskuppel sorgt für Winkelkorrektur und schützt die Thermosäule vor Verunreinigung. Das eloxierte Aluminiumgehäuse sichert Langzeit-Robustheit; die integrierte Kugel-Nivellierung vereinfacht die Installation durch präzise horizontale Ausrichtung ohne zusätzliche Hardware.
Kalibrierunsicherheit unter 2,4 % (k=2) — erfüllt ISO 9060:2018 Spectrally Flat Class C und IEC 61724-1:2021 Class B.
Solareinstrahlung stützt die Umweltüberwachung in mehreren Aspekten:
Das Pyranometer misst 0 bis 1.600 W/m² mit Kalibrierunsicherheit unter 2,4 %. Der obere Bereich von 1.600 W/m² übersteigt die maximale Klarhimmel-Einstrahlung auf Meereshöhe (etwa 1.000–1.100 W/m²) — Spielraum für die Verstärkung, wenn direkte Sonne und reflektierte Wolkenrandstrahlung zusammenwirken.
Der Spektralbereich 285–3.000 nm erfasst das vollständige Solarspektrum von UV-B durch das volle Sichtbare und Infrarot. Diese breite Thermosäulenantwort liefert genauere Gesamteinstrahlung als Silizium-Fotodioden, die auf etwa 300–1.100 nm beschränkt sind und einen signifikanten Anteil der solaren Infrarotenergie verpassen.
Mit 330 × 65 × 230 mm und 500 g bietet das Pyranometer ein robustes eloxiertes Aluminiumgehäuse für den dauerhaften Außeneinsatz. Der Bereich −15 bis +55 °C und 0–100 %RH stellt zuverlässigen Betrieb über alle Jahreszeiten sicher. Die Universal-Wand-/Mast-Halterung mit Schlauchschellen erleichtert die Integration in bestehende Stationsmasten.
Das Pyranometer wird über M8 mit dem Air Pro 2 und Air Lite verbunden. Solarstrahlungsdaten werden neben allen anderen Umweltparametern aufgezeichnet und an die Sensorbee Cloud übertragen.
Für vollständige Umwelt- und Wetterüberwachung ergänzt das Pyranometer:
In der Sensorbee Cloud lassen sich Strahlungsdaten neben Luftqualitätswerten visualisieren — Zeitreihenanalyse photochemischer Beziehungen, z. B. Ozon gegen kumulative Tageseinstrahlung, zur Charakterisierung des photochemischen Ozonbildungspotenzials am Standort.
Das Pyranometer auf einer horizontalen Fläche mit ungehindertem Himmelblick montieren. Der Sensor muss eben ausgerichtet sein — schon kleine Abweichungen führen zu systematischen Messfehlern, besonders bei niedrigen Sonnenständen. Mounting-Positionen, an denen Gebäude, Masten, Bäume oder Strukturen den Sensor zu irgendeiner Tageszeit oder Jahreszeit beschatten, vermeiden.
Das M8-Kabel führt zum Air Pro 2 oder Air Lite. Keine Kalibrierung, Ausrichtung oder Konfiguration nötig.
Sensorpflege durch periodisches Reinigen der optischen Oberfläche — Staub, Vogelkot und Kondensationsrückstände reduzieren die gemessene Einstrahlung. Ein weiches Tuch und sauberes Wasser reichen aus; abrasive Reinigungsmittel vermeiden.
GHI ist die gesamte Solarstrahlung auf einer horizontalen Fläche. Sie umfasst direkte Strahlung von der Sonne, durch Atmosphäre und Wolken gestreute Diffusstrahlung sowie Reflexion von Boden und Umgebung. GHI ist die Standardmessung zur Charakterisierung der Solarressource an einem Standort.
Silizium-Fotodioden-Pyranometer sind preiswerter, messen aber einen schmaleren Spektralbereich (typisch 300–1.100 nm) und verpassen einen signifikanten Anteil der solaren Infrarotenergie. Das Sensorbee-Thermosäulen-Pyranometer deckt das volle Solarspektrum 285–3.000 nm für genauere Gesamteinstrahlung ab — mit ISO-9060-Class-C-Klassifikation für zuverlässige, normkonforme Daten.
Das Pyranometer misst die jeweils vorhandene Solarstrahlung — einschließlich reduzierter Einstrahlung unter Bewölkung. Bedeckt: typisch 50–200 W/m², teilweise bewölkt: hochvariabel, klar: maximale Einstrahlung für Jahreszeit und Breitengrad.
Periodische Reinigung der Glaskuppel wird empfohlen — monatlich in staubigen Umgebungen, seltener in sauberen. Verschmutzung der Kuppel reduziert die gemessene Einstrahlung systematisch und kann Langzeitdatensätze verzerren.
Das Pyranometer ist auf horizontale (GHI) Messung ausgelegt. Montage auf einer geneigten Fläche misst die Einstrahlung in dieser spezifischen Ebene — nützlich für Solarpanel-Leistungsbewertung. Die Kalibrierung ist jedoch für horizontale Montage optimiert; geneigte Messungen sind entsprechend zu interpretieren.
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