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SB3602
ÜBERBLICK
Kombinierter Ultraschall-Wind- und Infrarot-Optik-Regensensor in einer wartungsfreien Einheit. Keine beweglichen Teile, keine Kippwaage — Wind bis 45 m/s und 0,2 mm Niederschlagsauflösung.
FUNKTIONEN
Zwei Sensoren in einem — Windgeschwindigkeit, -richtung und Niederschlag
Ultraschall-Windmessung ohne bewegliche Teile
Infrarot-Optik-Regendetektion — keine Kippwaage zu warten
0,2 mm Niederschlagsauflösung mit ±10 % Genauigkeit
Windgeschwindigkeit 0–45 m/s mit 1 % RMS Genauigkeit
Standzeit über 2 Jahre, vollständig wartungsfrei
SPEZIFIKATIONEN
| Windmessung | Ultraschall |
| Windgeschwindigkeitsbereich | 0,5 bis 45 m/s |
| Windgenauigkeit | 1 % RMS bei 10 m/s, 0,5-m/s-Schwellwert |
| Windrichtungsgenauigkeit | ±1° RMS bei 10 m/s |
| Niederschlagsmethode | Infrarot-Optiksensor |
| Niederschlag Auflösung & Genauigkeit | 0,2 mm, ±10 % |
| Abmessungen | 330 × 65 × 230 mm |
| Gewicht | 950 g |
| Betriebstemperatur (Wind) | −15 bis +55 °C |
| Betriebstemperatur (Regen) | 0 bis +55 °C |
| Betriebsfeuchte | 0 bis 100 %RH |
| Standzeit | >2 Jahre |
| Montage | Universal-Wand-/Mast-Halterung, 2× Schlauchschellen enthalten |
Umweltprogramme mit Wind- und Niederschlagsbedarf setzen typischerweise separate Geräte ein — Schalenanemometer und Windfahne für Wind, Kippwaagen-Regenmesser für Niederschlag. Jedes erhöht Montagekomplexität, Wartung und Ausfallpunkte. Der Sensorbee Wind-Regen-Kombisensor vereint Ultraschall-Windmessung mit Infrarot-Optik-Regenerfassung in einer Einheit ohne bewegliche Teile. Wind bis 45 m/s, Richtung ±1° und Niederschlag mit 0,2 mm Auflösung — aus einem wartungsfreien Gerät, integriert in Air Pro 2 und Air Lite.
Der Kombisensor vereint zwei Messtechnologien in einem Gehäuse:
Ultraschall-Windmessung nutzt das gleiche Laufzeitprinzip wie der eigenständige Windsensor (SB3611). Ultraschall-Transducer-Paare senden Schallpulse entlang zweier senkrechter Achsen. Die Laufzeitdifferenz zwischen upwind- und downwind-Pulsen löst Geschwindigkeit und Richtung simultan auf — ohne rotierende Teile.
Infrarot-Optik-Regenerfassung misst Niederschlag mit einem grundlegend anderen Ansatz als klassische Kippwaagen-Regenmesser. Ein Infrarot-Optiksensor erkennt Regentropfen, die das Messvolumen passieren, und bestimmt Niederschlagsintensität und Akkumulation ohne den mechanischen Kippmechanismus.
Dieser duale Ansatz bedeutet: der gesamte Sensor arbeitet ohne ein einziges bewegliches Teil — keine Schalen, Fahnen, Lager oder Kippwaagen.
Wind und Niederschlag liefern gemeinsam den meteorologischen Kontext für umfassende Umweltbewertung:
Die Beseitigung beweglicher Teile ist der zentrale Betriebsvorteil:
Keine Kippwaage — klassische Regenmesser nutzen einen kleinen Behälter, der bei kalibriertem Volumen kippt, und zählen Kipps. Die Mechanik verstopft mit Schmutz, Insekten und Vogelkot. Der Infrarot-Optik-Ansatz hat keinen Trichter zum Verstopfen, kein Drehgelenk zum Festsetzen und keinen Behälter zum Verunreinigen.
Kein Schalenanemometer — rotierende Schalen verschleißen Lager, vereisen und verlieren über die Zeit Genauigkeit. Die Ultraschall-Windmessung ist elektronisch stabil und benötigt keine mechanische Kalibrierung.
Standzeit über 2 Jahre ohne Wartung — weniger Vor-Ort-Termine, weniger Kosten, weniger Datenlücken durch Wartung.
Wind-Leistung entspricht dem eigenständigen Windsensor: 1 % RMS Genauigkeit bei 10 m/s Referenz, ±1° Richtungsgenauigkeit, 0–45 m/s Bereich. Die 1-m/s-Schwelle liefert zuverlässige Messung im gesamten relevanten Geschwindigkeitsbereich.
Niederschlagsleistung liefert 0,2 mm Auflösung mit ±10 % Genauigkeit. Die Infrarot-Optik misst Intensität kontinuierlich statt in diskreten Kipp-Schritten — glatte Niederschlagsdaten ohne die stufenförmigen Artefakte von Kippwaagen. Der Regensensor arbeitet von 0 bis +55 °C — die höhere untere Grenze gegenüber dem Wind-Teil ergibt sich daraus, dass der Optiksensor für flüssigen Niederschlag Bedingungen über dem Gefrierpunkt benötigt.
Die Wahl hängt davon ab, ob Niederschlagsdaten benötigt werden:
Beide Sensoren teilen Windspezifikationen und Montagesystem. Die Kombi ergänzt etwa 500 g und die Regenerfassung.
Der Kombisensor wird an Air Pro 2 und Air Lite angeschlossen und liefert Wind- und Regendaten neben Luftqualität, Lärm und Erschütterungen. Die Sensorbee Cloud zeigt alle meteorologischen Parameter mit Umweltdaten — und ermöglicht:
Für vollständige Wetterstation-Fähigkeit kombinieren Sie die Kombi mit:
Den Kombisensor in geeigneter Höhe mit freier Wind- und Niederschlagsexposition aus allen Richtungen montieren. Universal-Halterung und Schlauchschellen unterstützen Mast- und Wandmontage. Position entfernt von Gebäuden und Strukturen, die Wind blockieren oder Regenschatten erzeugen.
Kabel an Air Pro 2 oder Air Lite anschließen. Die Plattform erkennt Wind- und Regenkanäle automatisch und beginnt die Aufzeichnung. Keine Kalibrierung, Ausrichtung oder Konfiguration nötig.
Das Regensensor-Element sollte unverstellt bleiben — vermeiden Sie Positionen, an denen Überdachungen den Sensor von Regen abschirmen oder tropfende Strukturen falsche Niederschlagswerte erzeugen.
Der Infrarot-Optiksensor misst flüssigen Niederschlag. Schneefall, Eisregen und gefrierender Regen unter 0 °C liegen außerhalb des Betriebsbereichs des Regensensors. Die Windmessung arbeitet weiterhin bis −15 °C — unabhängig von Niederschlagsart.
Kippwaagen sind der klassische Standard und bieten bei korrekter Wartung sehr präzise volumetrische Messung. Der Infrarot-Optiksensor tauscht etwas absolute Genauigkeit (±10 %) gegen null Wartung, keine beweglichen Teile und kontinuierliche Messung ohne diskrete Kipp-Artefakte. Für Anwendungen, in denen ±10 % akzeptabel ist, beseitigt der optische Ansatz die Wartungslast.
Die Ultraschall-Windmessung arbeitet während Regen ohne signifikante Beeinträchtigung. Sehr starker Niederschlag kann kurze Signaldämpfung verursachen, die Sensoralgorithmen halten die Windmessqualität jedoch durch alle bis auf die extremsten Regenereignisse aufrecht.
Ja — der Sensor wird mit Universal-Wand-/Mast-Halterung und zwei Schlauchschellen ausgeliefert, bereit für Standardmasten oder Wandflächen.
Der Windsensor (SB3611) und die Wind-Regen-Kombi (SB3602) nutzen dasselbe Montagesystem. Aufrüstung: Sensoreinheit auf bestehender Halterung tauschen und neues Kabel an die Basisstation anschließen.
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