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SB3611
ÜBERBLICK
Ultraschall-Windsensor ohne bewegliche Teile — misst Windgeschwindigkeit bis 45 m/s und Richtung mit ±1° Genauigkeit. Wartungsfrei für Umweltüberwachung und Ausbreitungsanalyse.
FUNKTIONEN
Ultraschallmessung — keine beweglichen Teile zur Wartung
Windgeschwindigkeit 0–45 m/s mit 1 % RMS Genauigkeit
Richtungsgenauigkeit ±1° RMS bei 10 m/s
Universal-Mast-/Wandmontage mit mitgelieferten Halterungen
Kompatibel mit Air Pro 2 und Air Lite
Standzeit über 2 Jahre
SPEZIFIKATIONEN
| Windgeschwindigkeitsbereich | 0,5 bis 45 m/s |
| Windgenauigkeit | 0,10 m/s, 1 % RMS bei 10 m/s |
| Schwellwert | 0,5 m/s |
| Richtungsgenauigkeit | ±1° RMS bei 10 m/s |
| Abmessungen | 330 × 65 × 230 mm |
| Gewicht | 450 g |
| Betriebstemperatur | −15 bis +55 °C |
| Betriebsfeuchte | 0 bis 100 %RH |
| Standzeit | >2 Jahre |
| Montage | Universal-Wand-/Mast-Halterung, 2× Schlauchschellen enthalten |
Windgeschwindigkeits- und Richtungsdaten verwandeln Luftqualitätsmessungen aus isolierten Werten in handlungsrelevante Umweltinformationen. Ohne Winddaten ist eine Schadstoffspitze nur eine Zahl — mit Winddaten lassen sich Quellrichtung identifizieren, downwind-Wirkung prognostizieren und Ausbreitungsmodelle validieren. Der Sensorbee-Windsensor nutzt Ultraschalltechnologie zur Messung von Windgeschwindigkeit (0,5 bis 45 m/s) und Richtung mit ±1° Genauigkeit — ohne bewegliche Teile, ohne Kalibrierung, ohne Tausch. Wartungsfreies Design für die Integration in den Air Pro 2 und Air Lite — meteorologischer Kontext für jede Umweltstation.
Der Windsensor nutzt Ultraschall-Laufzeitmessung. An festen Positionen montierte Ultraschall-Transducer-Paare senden Schallpulse abwechselnd in beide Richtungen entlang jeder Messachse. Wind entlang der Strecke beschleunigt den Puls in Windrichtung und verlangsamt den entgegenfließenden. Die Differenz der Laufzeiten ist direkt proportional zur Windgeschwindigkeit entlang der Achse.
Durch Messung entlang zweier senkrechter horizontaler Achsen löst der Sensor Geschwindigkeit und Richtung gleichzeitig auf — ohne mechanische Lager, Schalen und Fahnen klassischer Anemometer. Das ist der Kernvorteil der Ultraschall-Windmessung: keine beweglichen Teile bedeuten keinen Verschleiß, keine reibungsbedingten Schwelleneffekte und keine Wartung außer der Reinhaltung der Transducer-Flächen.
Windmessung erfüllt mehrere kritische Funktionen:
Der Sensor liefert 1 % RMS Genauigkeit bei 10 m/s Referenz und 0,10 m/s absolute Genauigkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten. Richtungsgenauigkeit ±1° RMS bei 10 m/s. Diese Spezifikationen erfüllen die Anforderungen meteorologischer Datenqualität von Umweltprogrammen und Ausbreitungsmodellen.
Der Bereich 0–45 m/s deckt alle operativen Bedingungen von Windstille bis Sturm ab. Die 1-m/s-Schwelle ist niedriger als bei vielen Schalenanemometern, die typisch 0,5–2 m/s benötigen, um Lagerreibung zu überwinden. Die elektronisch definierte Schwelle sichert zuverlässige Messwerte über dem Rauschpegel.
Klassische Schalenanemometer und Windfahnen enthalten Lager, rotierende Baugruppen und mechanische Bauteile, die mit der Zeit verschleißen, verschmutzen und periodische Rekalibrierung erfordern. In harten Umgebungen — Küste, Industrie, Baustellen — kann das Wartung alle 6–12 Monate bedeuten.
Der Ultraschall-Windsensor beseitigt diesen Aufwand vollständig:
Damit eignet sich der Sensor besonders für entfernte, schwer erreichbare oder zahlreich eingesetzte Standorte, an denen Vor-Ort-Termine Kosten reduzieren.
Der Windsensor wird über die mitgelieferte Montagehardware und Kabelschnittstelle mit den Basisstationen Air Pro 2 und Air Lite verbunden. Winddaten werden neben Luftqualitäts-, Lärm- und Erschütterungsmessungen aufgezeichnet — ein integrierter Datensatz, in dem jede Messung ihren meteorologischen Kontext erhält.
In der Sensorbee Cloud ermöglichen Winddaten:
Den Windsensor in empfohlener Höhe über Hindernissen mit Universal-Halterung und Schlauchschellen montieren. Standard-meteorologische Praxis empfiehlt 10 m über Grund in offenem Gelände — an Baustellen und Industrieanlagen sind häufig niedrigere Höhen praktikabel.
Sensor entfernt von Gebäuden, Bäumen und Strukturen positionieren, die Turbulenzen oder Windschatten erzeugen. Freie Exposition aus allen Richtungen — Hindernisse nicht näher als das 10-fache ihrer Höhe.
Kabel an Air Pro 2 oder Air Lite anschließen. Die Plattform erkennt den Sensor automatisch und beginnt mit der Datenaufzeichnung. Keine Software-Konfiguration, keine Ausrichtungskalibrierung, keine Kompassausrichtung nötig — die Richtungsreferenz ist werksseitig gesetzt.
Der Windsensor (SB3611) misst nur Windgeschwindigkeit und -richtung. Die Kombi (SB3602) ergänzt die optische Niederschlagsmessung. Wählen Sie die Kombi, wenn Niederschlag verlangt wird; den Windsensor allein für weniger Gewicht (450 g gegenüber 950 g).
Ultraschall: wartungsfrei, keine beweglichen Teile, konsistente Genauigkeit über die Standzeit. Schalenanemometer haben minimal niedrigere Anlaufschwellen (0,3–0,5 m/s gegenüber 1 m/s), benötigen aber periodische Lagerwartung und Rekalibrierung. Für Umweltüberwachung überwiegt der wartungsfreie Vorteil typischerweise die kleine Schwellendifferenz.
Starke Eisansammlung auf den Transducer-Flächen kann die Ultraschallmessung beeinträchtigen. In Umgebungen mit häufiger Vereisung empfehlen wir periodische Winter-Inspektionen. Der Sensor arbeitet von −15 bis +55 °C und kommt mit Regen, Feuchte und Kondensation problemlos zurecht.
Standard-meteorologische Messung: 10 m. Baustellen und Industrie montieren häufig 3–6 m aus praktischen Gründen. Niedrigere Höhen sind akzeptabel, sollten aber in Berichten erwähnt werden — sie repräsentieren möglicherweise nicht das größere Windfeld.
Ja — der Windsensor lässt sich an jede installierte Air-Pro-2- oder Air-Lite-Station ergänzen. Kabel anschließen, in geeigneter Höhe montieren — die Basisstation beginnt mit der Aufzeichnung neben bestehenden Messungen.
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