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SB4252
ÜBERBLICK
Elektrochemischer SO₂-Sensor mit 3 ppb Nachweisgrenze und 1 ppb Auflösung. Wichtig für Schiffsemissionen, industrielle Quellen und Hafen-Konformität.
FUNKTIONEN
Elektrochemische Erfassung mit 3 ppb Nachweisgrenze
1 ppb Auflösung im Bereich 0–10.000 ppb
CEN/TS 17660-1:2022 zertifizierte Leistung
Wichtig für maritime und industrielle Emissionsüberwachung
Kompaktes 25-g-Steckmodul mit Polyamidgehäuse
Standzeit über 1 Jahr mit Feldservice
SPEZIFIKATIONEN
| Sensortyp | Elektrochemisch |
| Messbereich | 0 bis 10.000 ppb |
| Auflösung | 1 ppb |
| Nachweisgrenze | 3 ppb (CEN/TS 17660-1:2022) |
| Wiederholgenauigkeit | 5 ppb (CEN/TS 17660-1:2022) |
| Typische Genauigkeit | ±15 ppb |
| Ansprechzeit | <80 s |
| Garantierter Bereich | 20 ppm |
| Abmessungen | 55 × 40 × 30 mm |
| Gewicht | 25 g |
| Gehäuse | Polyamid |
| Betriebstemperatur | −30 bis +40 °C |
| Betriebsdruck | 800 bis 1.200 hPa |
| Betriebsfeuchte | 15 bis 85 %RH |
| Standzeit | >1 Jahr |
Schwefeldioxid-Emissionen aus Schifffahrt, Energieerzeugung und Schwerindustrie bleiben ein bedeutendes Luftqualitätsthema — besonders in Hafenstädten und Industriezonen, in denen SO₂-Werte bei Schiffsbetrieb oder Verbrennungsprozessen ansteigen können. Der Sensorbee SO₂-Sensor ist ein elektrochemisches Gasmodul, das Schwefeldioxid bei 3 ppb erkennt — mit 1 ppb Auflösung im Bereich 0–10.000 ppb. Zertifiziert nach CEN/TS 17660-1:2022, lässt sich dieses 25-g-Modul in den Air Pro 2 und Air Lite integrieren und liefert kontinuierliche SO₂-Daten für Hafenbehörden, Umweltberater und Industriebetreiber.
Der SO₂-Sensor nutzt elektrochemische Detektion. SO₂-Moleküle diffundieren durch eine gasdurchlässige Membran und reagieren an einer Arbeitselektrode — der entstehende Strom ist direkt proportional zur SO₂-Konzentration. Dieser Ansatz liefert die nötige ppb-Empfindlichkeit für Umgebungsmessung und Emissionsereignisse — ohne die komplexe Nasschemie oder UV-Fluoreszenz-Systeme referenzgüteklassiger Analysatoren.
Das Modul misst 55 × 40 × 30 mm und wiegt 25 g — Polyamidgehäuse für den Außeneinsatz von −30 bis +40 °C. Anschluss am Air Pro 2 oder Air Lite als Steckmodul. Die Basisstation übernimmt Signalkonditionierung, Temperaturkompensation, Aufzeichnung und Mobilfunkübertragung. Werksseitig kalibriert — keine Vor-Ort-Einrichtung nötig.
Schwefeldioxid reizt die Atemwege und ist Vorläuferstoff für sauren Regen und Feinstaub (PM2.5). Während SO₂-Emissionen aus der Energieerzeugung in vielen Regionen durch Brennstoffwechsel und Rauchgasentschwefelung deutlich gesunken sind, bleibt die maritime Schifffahrt eine bedeutende Quelle — insbesondere seit die IMO-2020-Regelung den globalen Schwefelgrenzwert für Schiffstreibstoff von 3,5 % auf 0,5 % reduziert hat.
Wichtige Anwendungen:
Mit 3 ppb Nachweisgrenze erkennt der Sensorbee-SO₂-Sensor sowohl Hintergrundkonzentrationen als auch kleine Emissionsereignisse moderner Niedrigschwefel-Umgebungen — nicht nur Großereignisse.
Der SO₂-Sensor liefert ±15 ppb typische Genauigkeit mit 5 ppb Wiederholgenauigkeit. Die Ansprechzeit unter 80 s passt zu den ein- bis fünfminütigen Mittelungsintervallen der Umgebungsmessung. Der Bereich 0–10.000 ppb deckt das gesamte Spektrum ab — von sauberer Hintergrundluft (typisch unter 5 ppb) über Stadt- und Hafenumgebungen (typisch 10–50 ppb) bis zu quellnahen Industriemessungen mit kurzzeitigen mehreren hundert ppb.
Der garantierte Bereich von 20 ppm schützt vor Sensorschäden bei extremen Emissionsereignissen — das Modul erholt sich und misst danach wieder genau.
Der SO₂-Sensor ist besonders wertvoll für Hafen-Umweltprogramme. Nach IMO 2020 müssen Schiffe Treibstoff mit maximal 0,5 % Schwefelgehalt verwenden (oder Abgasreinigungssysteme nutzen). Hafenbehörden weltweit setzen Umgebungs-SO₂-Messnetze ein, um nicht-konforme Schiffe aus der Ferne zu identifizieren — ohne jedes Schiff für Treibstoffproben zu betreten.
Der Ansatz: SO₂-Spitzen erkennen, die mit Schiffsbewegungen korrelieren. Wenn ein Schiff an einer Messstation vorbeifährt oder anlegt, hebt die Abgasfahne kurzzeitig die lokalen SO₂-Werte. Die Höhe dieser Spitze, kombiniert mit Winddaten, deutet darauf hin, ob das Schiff konformen Treibstoff nutzt. Engmaschige Netze mit mehreren Sensorbee-SO₂-Sensoren schaffen überlappende Abdeckung — das erhöht die Erkennungswahrscheinlichkeit und stützt Vollzugshandlungen.
Der SO₂-Sensor wird direkt in den Air Pro 2 oder Air Lite eingesteckt. Die Basisstation erkennt den Sensor automatisch und beginnt mit der Datenaufzeichnung — keine Software-Konfiguration oder Adresseinstellung nötig.
Für umfassende Hafen- oder Industrieüberwachung arbeitet der SO₂-Sensor mit anderen Gasmodulen (NO₂, O₃, CO, H₂S, NO) an derselben Station zusammen. Die Multi-Gas-Fähigkeit erlaubt es, das gesamte Spektrum verbrennungsbezogener Schadstoffe zu erfassen — ein vollständiger Emissions-Fingerabdruck zur Quellenidentifikation.
SO₂-Daten werden über die Mobilfunkverbindung an die Sensorbee Cloud übertragen — Echtzeitalarme können konfiguriert werden, um Betreiber zu benachrichtigen, sobald Konzentrationen Schwellen überschreiten und schnelles Reagieren auf Emissionsereignisse zu ermöglichen.
SO₂-Sensor in einen freien Anschluss am Air Pro 2 oder Air Lite einsetzen. Das Modul wird sofort erkannt; Messdaten fließen nach der Aufwärmphase. Werkzeug, Verkabelung oder Kalibriergerät sind nicht nötig.
Standzeit über ein Jahr. Tausch: depletes Modul entnehmen, neues werksseitig kalibriertes einsetzen — zwei Minuten ohne Vor-Ort-Rekalibrierung. Für Hafenmessnetze mit mehreren Stationen minimiert ein bündelweiser jährlicher Tausch Wartungseinsätze und maximiert Datenausbeute.
Der SO₂-Sensor misst Umgebungskonzentrationen, nicht Schornstein-Emissionen direkt. Durch Korrelation von SO₂-Spitzen mit AIS-Schiffspositionen und meteorologischen Daten lassen sich jedoch Schiffe identifizieren, die wahrscheinlich nicht-konformen Treibstoff verbrennen — für weitere Untersuchungen und Treibstoffprobenahmen.
Beide nutzen elektrochemische Technik im selben 25-g-Formfaktor, aber jeder ist auf sein Zielgas optimiert. Der SO₂-Sensor: 5 ppb Wiederholgenauigkeit, ±15 ppb Genauigkeit für SO₂; der NO₂-Sensor: 4 ppb Wiederholgenauigkeit, ±7 ppb für NO₂. Beide lassen sich gleichzeitig an derselben Basisstation einsetzen.
Jedes Modul wird werksseitig kalibriert ausgeliefert und ist einsatzbereit. Vor-Ort-Kalibrierung ist im Standardfall nicht erforderlich. Für regulatorische Programme mit rückverfolgbaren Kalibrieraufzeichnungen lassen sich Kolokationsvergleiche mit Referenzgeräten an der Air-Pro-2-Plattform durchführen.
Elektrochemische SO₂-Sensoren weisen bekannte Querempfindlichkeiten auf — insbesondere gegenüber Ozon und Stickstoffdioxid. Die Sensorbee-Plattform wendet algorithmische Korrekturen mit Daten aus kolokierten O₃- und NO₂-Sensoren (sofern vorhanden) an, um Querempfindlichkeit auszugleichen und die SO₂-Genauigkeit zu erhöhen.
Der Air Pro 2 unterstützt mehrere Gassensormodule gleichzeitig. Sie können den SO₂-Sensor neben NO₂, O₃, CO, H₂S, NO und anderen verfügbaren Modulen einsetzen — und so eine umfassende Multi-Gas-Station aus einer einzigen Plattform aufbauen.
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Used in: Ports monitoring